Darmkrebs ist Familiensache

Wenn Sie Darmkrebspatient sind, haben Ihre Verwandten möglicherweise ein erhöhtes Risiko, ebenfalls zu erkranken. Sie können viel dazu tun, dass es nicht so weit kommt.

Was bedeutet meine Erkrankung für meine Familie?

Wenn ein Mensch an Darmkrebs erkrankt, kann man nie mit Sicherheit sagen, warum das passiert ist. Wissenschaftler kennen aber eine Reihe von Einflüssen, die das Risiko erhöhen. Dazu zählt auch eine familiäre Veranlagung.

Drei von zehn Patienten tragen eine solche Veranlagung für Darmkrebs in sich. Falls Sie dazu gehören, sind eventuell auch Ihre Verwandten belastet, denn die Eigenschaft kann von Generation zu Generation weiter vererbt werden. Ihre Erkrankung ist daher ein wichtiger Anlass, mit Ihren Verwandten über deren Darmkrebsrisiko zu sprechen.

Wer von meinen Verwandten könnte ein erhöhtes Darmkrebsrisiko haben?

Von einer familiären Veranlagung für Darmkrebs können folgende Ihrer Verwandten betroffen sein:

  • Eltern
  • Geschwister
  • Kinder
  • Großeltern
  • Enkel
  • Onkel und Tanten
  • Neffen und Nichten
  • Halbgeschwister

Was kann ich tun, damit meine Familie gesund bleibt?

Falls Sie es noch nicht getan haben: Informieren Sie Ihre Verwandten darüber, dass Sie an Darmkrebs erkrankt sind. Für Ihre Verwandten bedeutet dies, dass sie ihr eigenes Erkrankungsrisiko hinterfragen und eventuell spezielle Vorsorgemaßnahmen ergreifen sollten.