Symptome bei Darmkrebs

Ein Darmkrebs kann lange Zeit im Körper heranwachsen, ohne nennenswerte Beschwerden hervorzurufen. Vor allem Menschen mit erhöhtem Darmkrebsrisiko sollten daher auf Vorsorge und Früherkennung setzen.
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Wenn von Darmkrebs die Rede ist, dann ist in der Regel der Krebs des Dickdarms, also des Kolons und des Rektums gemeint. Ärzte sprechen auch von Kolorektalkarzinom. In Deutschland ist Darmkrebs bei Frauen die zweithäufigste, bei Männern die dritthäufigste Krebserkrankung.  Jährlich erkranken mehr als 60.000 Menschen neu, etwa 26.000 sterben daran. Dabei sind die Heilungschancen gut, vorausgesetzt die Erkrankung wird rechtzeitig erkannt. Es lohnt sich daher, die Anzeichen von Darmkrebs zu kennen und sich gegebenenfalls an einen Arzt zu wenden.

Wie macht sich Darmkrebs bemerkbar?

Verdauungsbeschwerden sind vielen Menschen gut bekannt, gerade wenn es sich um Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfälle handelt. In den meisten Fällen sind diese Symptome harmlos. Anders ist das, wenn die Beschwerden länger anhalten oder gravierender sind, wie beispielsweise Schmerzen beim Stuhlgang oder Blut im Stuhl oder Schleim im Stuhl. Auch dann ist das Spektrum der möglicherweise zugrunde liegenden Erkrankungen breit, es reicht von Lebensmittelunverträglichkeiten und Magengeschwüren, über Hämorrhoiden, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Analfissuren und Darmverschluss bis hin zu Dünndarmkrebs und Dickdarmkrebs. An einen Dickdarmkrebs sollte man in jedem Fall bei folgenden Krankheitszeichen denken und einen Arzt aufsuchen:

  • Verdauungsprobleme und veränderter Stuhlgang: ein mögliches Anzeichen für Darmkrebs ist beispielsweise ein Wechsel von Verstopfung und Durchfall oder häufiger Stuhldrang.
  • Stuhlveränderungen: Schleim oder Blut im Stuhl können ebenfalls auf Darmkrebs hinweisen. Dabei färbt frisches Blut den Stuhl rot, älteres Blut erscheint dagegen schwarz.
  • Sonstige Anzeichen und Symptome: Übelkeit, Blähungen, Völlegefühl, Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe und Schmerzen beim Stuhlgang sollten ebenfalls abgeklärt werden, zumindest wenn sie häufiger auftreten.

Welche Symptome treten bei fortgeschrittenem Darmkrebs auf?

Wenn der Darmkrebs bereits ein größeres Ausmaß erreicht hat kommen weitere Krankheitszeichen hinzu. Dazu zählen etwa Übelkeit und Erbrechen, Gewichtsverlust, bei stärkeren Blutverlusten auch eine Blutarmut, eine so genannte Anämie. Betroffene sind dann oft müde und sehen blass aus. Ist der Tumor so groß, dass er den ganzen Darminnenraum ausfüllt, droht ein Darmverschluss. Patienten können dann keinen Stuhl mehr ausscheiden und leiden typischerweise an starken Koliken. Schreitet die Erkrankung noch weiter fort, wird oft der ganze Organismus in Mitleidenschaft gezogen. Zu Müdigkeit und Appetitlosigkeit kommen dann noch eine den ganzen Körper erfassende Entzündung und Muskelschwund hinzu, sodass Patienten immer weiter ausgezehrt werden. Man spricht in diesen Fällen von einer Kachexie.