Ist Darmkrebs vererblich?

Diese Frage ist eindeutig mit ‚ja‘ zu beantworten. Machen Sie den anonymen Darmkrebs-Risiko-Schnellcheck und erfahren Sie, ob Sie möglicherweise zu den Menschen mit einer genetischen oder familiären Veranlagung für Darmkrebs gehören.

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Mit dem Darmkrebs-Risiko-Schnellcheck erfahren Sie, ob Sie ein Risiko für familiären Darmkrebs haben und wenn ja, was Sie unbedingt tun sollten.

(Eltern, Kinder, Geschwister, Oma, Opa, Onkel, Tante, Neffe, Nichten)

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Fast jeder dritte Patient mit Darmkrebs hat nahestehende Verwandte, die ebenfalls an Darmpolypen oder Darmkrebs leiden oder litten. In solchen Familien ist eine neu auftretende Erkrankung kein reiner Zufall.

Darmkrebs kann auf einer genetischen oder familiären Vorbelastung beruhen

Bei einem Teil der Darmkrebs-Patienten lassen sich bestimmte Veränderungen in den Genen nachweisen, die von Generation zu Generation weiter vererbt werden können; man spricht daher von ‚erblichem Darmkrebs’. Menschen, die solche genetischen Veränderungen in sich tragen, haben im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein deutlich erhöhtes Darmkrebsrisiko. In den anderen Fällen ist aufgrund der Familiengeschichte klar, dass eine Veranlagung für Darmkrebs besteht, die genauen genetischen Ursachen sind aber nicht bekannt. Diese Situation umschreibt man als ‚familiäre Häufung von Darmkrebs’. Angehörige solcher Familien haben immer noch ein höheres Erkrankungsrisiko als die Allgemeinbevölkerung, wenn auch nicht in dem Maße, wie Menschen mit den erwähnten genetischen Veränderungen. Rund vier Millionen Menschen in Deutschland sind genetisch oder familiär vorbelastet.

Was tun, wenn Krebs in der Familie gehäuft auftritt bzw. eine Veranlagung für Darmkrebs bekannt ist?

Menschen mit einem genetisch oder familiär erhöhten Risiko für Darmkrebs sollten sich früher und häufiger einer Darmspiegelung unterziehen als Menschen mit durchschnittlichem Risiko. Wie oft genau eine Darmspiegelung bei familiärer Vorbelastung erforderlich ist, hängt vom individuellen Fall ab. Die Intervalle reichen gemäß den Empfehlungen ärztlicher Fachgesellschaften von einmal jährlich bei genetisch stark vorbelasteten Menschen bis zu einmal alle zehn Jahre bei Menschen, deren Verwandte ersten Grades einen Darmkrebs oder Polypen haben oder hatten.

Daher ist es so wichtig, dass Menschen über Darmkrebserkrankungen bei ihren Verwandten Bescheid wissen und ihr eigenes Erkrankungsrisiko abschätzen können. Der Darmkrebs-Risiko-Schnellcheck hilft dabei.