Diese drei Vorsorgemöglichkeiten gibt es

Lassen Sie sich rechtzeitig untersuchen, wenn Sie ein familiäres Risiko haben!

Risiko-Check beim Arzt

Der Risiko-Check ist ein Gespräch zwischen Arzt und Patient. Ziel ist es, einer familiären Veranlagung für Darmkrebs auf die Spur zu kommen. Dazu stellt der Arzt Fragen zu lebenden und bereits verstorbenen Verwandten und zu Krebserkrankungen bei den Familienmitgliedern. Aus den Antworten ergibt sich dann, ob eine familiäre Veranlagung für Darmkrebs besteht, und wie hoch das Erkrankungsrisiko eines Patienten ist. Diese so genannte Familienanamnese ist ein einfacher und wirksamer Weg, um ein erhöhtes Darmkrebsrisiko zu erkennen.

 

Stuhltest

Der Stuhltest weist Blut im Stuhl nach. Er wird zur Früherkennung von Darmkrebs eingesetzt, denn Blut im Stuhl kann von Tumoren oder Polypen stammen. Zur Durchführung trägt man etwas Stuhl auf einen Teststreifen auf und schickt diesen an ein Labor. Dort wird auch die Auswertung vorgenommen. Ist das Ergebnis unauffällig, sollte der Test nach zwei Jahren wiederholt werden. Wird jedoch Blut nachgewiesen, muss die Ursache der Blutung geklärt werden. Durch den Test kann die Zahl der Menschen, die an Darmkrebs erkranken und sterben, gesenkt werden.

 

Darmspiegelung

Die Darmspiegelung oder Koloskopie ist eine Untersuchung, bei der ein schlauartiges Instrument mit einer Kamera und einem Minischeinwerfer an der Spitze in den Darm eingeführt wird. Auf diese Weise kann der Arzt den Darm einsehen, Proben für eine Gewebeuntersuchung entnehmen und sogar Wucherungen entfernen. Vor der Untersuchung müssen Patienten den Verdauungstrakt mit Hilfe eines Abführmittels möglichst vollständig entleeren. Die Untersuchung selbst erfolgt meist unter einer Kurznarkose. Die Darmspiegelung gilt heute als zuverlässigste Methode der Darmkrebsfrüherkennung und –vorsorge.